Ist eine sanfte Behandlungs-technik, die aus verschiedensten Grifftechniken besteht. Durch spezielle Dehngriffe wird sowohl eine Erhöhung der Transport-kapazität des Lymphgefäß- systems, als auch eine Verschiebung interstitieller Flüssigkeit von der Peripherie in Zentrale Strom-gebiete erreicht. Beides zusammen führt mit der unverzichtbaren Kompressions-bandagierung zu einer Ödem-verminderung.
Das Lymphgefäßsystem ist für die Flüssigkeitsbalance des Körpers von grundlegender Bedeutung und der Abtransport von Substanzen wie Eiweißkörpern ist hauptsächlich dem Lymph-gefäßsystem vorbehalten. Das Lymph-gefäßsystem, spielt eine „pflichtmäßige Rolle“, bei der Bewältigung dieser Substanzen, die auch „lymphpflichtige Stoffe“ genannt werden.
Man kann sagen ein Ödem sind unphysiologische
Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe und Hohlräumen.
Es gibt Lymphödeme mit verschiedenster Pathogenese, welche vom Arzt diagnostiziert werden und dementsprechend von einem geschulten, qualifizierten Lymph-therapeuten behandelt werden können. Ein Lymphödem lässt sich in vier Stadien
einteilen
Um optimale Behandlungsergebnisse in der Lymphtherapie
zu erzielen ist es daher sehr wichtig, dies nur
mit einem qualifizierten Lymphtherapeuten durchzuführen,
der aufgrund seiner Erfahrungen die Gewähr
für
eine umfassende Betreuung bietet.
Je früher eine Behandlung begonnen wird,
um so besser die Chancen das Fortschreiten
des Lymphödems
zu verhindern und zu verbessern oder komplett
rückgängig
werden zu lassen.
Man versteht darunter eine Therapieform zur
Beeinflussung von Tonus der Muskulatur und Turgor
der Haut.
Was macht das Lymphgefäßsystem? Das Lymphgefäßsystem ist ein Transportsystem
im Körper, es funktioniert ähnlich
wie unser Blutgefäßsystem. Wir
haben Arterien und Venen, die im Körper
ein verzweigtes System darstellen, das Herz ist
dabei als Muskelpumpe die treibende Kraft, wo
die Arterien als Leitgefäße abgehen,
die sich dann sobald sie in den Organen angekommen
sind in viele kleine Kapillaren verzweigen, man
kann sich dabei einen Baum mit vielen Ästen
vorstellen. Beim Austritt aus den Organen schließen
sich die Kapillaren wieder zu einem großen
Leitungs-system und führen als Venen wieder
zum Herzen.
Wie kommt es zur Lymphbildung? Es tritt Flüssigkeit aus den Kapillaren
ins umliegende Gewebe. Diese Flüssigkeit
wird dann als Lymphe über die Lymphknoten
wieder zum Herzen transportiert.
Was ist Lymphangiomotorik? Auch die Lymphgefäße sind mit Klappen
ausgebildet welche die Lymphe weiterpumpt. Dieser
Motor sind die Lymphangione die durch die Aktivität
der Muskelpumpe angeregt werden und eine Pulsation
hervorrufen, welche den Weitertransport fördert.
Daher gehört zu jeder Lymphdrainage auch
die Entstauungsgymnastik, die die Muskulatur
zur Kontraktion anregt..
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